Collection: Alexander Voigt
Alexander Ernst Voigt (*1981 in Berlin) lebt und arbeitet in Düsseldorf. Er studierte von 2003 bis 2012 an der Kunstakademie Düsseldorf in den Klassen von Jörg Immendorff, Herbert Brandl und Eberhard Havekost, dessen Meisterschüler er wurde. In seiner Malerei verbindet Voigt gegenständliche Motive mit einer offenen, atmosphärischen Bildsprache, die sich zwischen Beobachtung und Imagination bewegt. Seine Werke greifen Elemente aus Natur, Landschaft und urbanem Raum auf und überführen sie in vielschichtige Bildwelten, in denen Erinnerung, Wahrnehmung und malerische Setzung miteinander verschmelzen.
Charakteristisch für Voigts Arbeiten ist die Balance zwischen Präzision und Auflösung. Wiederkehrende Motive wie Pflanzen, architektonische Fragmente oder landschaftliche Strukturen dienen dabei weniger der Abbildung als der Erkundung von Stimmung, Raum und Bildrhythmus. Seine Malerei entwickelt sich aus Schichtungen, Verdichtungen und bewussten Verschiebungen von Realität und Fiktion. So entstehen Bilder, die Vertrautes anklingen lassen, ohne sich auf eindeutige Erzählungen festzulegen, und die Betrachtenden in einen Zustand zwischen Wiedererkennen und Entdecken versetzen.
Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland präsentiert, darunter in Düsseldorf, Köln, Bonn, Hamburg, Amsterdam und Enschede. Ausstellungen in Institutionen wie der Kunsthalle Düsseldorf, der Kunsthalle Osnabrück, dem Haus für Musik auf der Raketenstation Hombroich sowie regelmäßige Teilnahmen an der ART Cologne markieren wichtige Stationen seines künstlerischen Werdegangs. Für seine Arbeit wurde Voigt unter anderem mit dem Rundstedt Kunstförderpreis und dem Lovells Kunstförderpreis ausgezeichnet.
Q&A with the artists:
The exhibition ARTIFICIAL? Traces of the Present brings together works that question our perception. Reality appears not as a given, but as something that is constantly being appropriated. ARTIFICIAL? questions whether what we see and experience is not always already made, constructed, and mediated.