Collection: Johannes Ehemann
Johannes Ehemann (*1996 in Schwabach) lebt und arbeitet in Deutschland. Nach seinem Abschluss am Schul- und Leistungssportzentrum Berlin begann er früh, sich intensiv der Kunst zu widmen. Seit seinem 18. Lebensjahr entwickelt er eine eigenständige künstlerische Praxis, die sich zwischen Malerei und Skulptur bewegt und Papier als zentrales Material begreift. Ausgehend von Schichtungen, Überlagerungen und Eingriffen entstehen Arbeiten, die Fragmente des Alltags, fotografische Beobachtungen und Einflüsse der Popkultur in vielschichtige Bildräume überführen.
Prägend für Ehemanns Werk ist die Auseinandersetzung mit Wahrnehmung, Identität und Veränderung. Papier fungiert dabei nicht nur als Bildträger, sondern als Material, das Zeit, Fragilität und Transformation sichtbar macht. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit und entwickeln eine Bildsprache, die das Flüchtige des gegenwärtigen Moments aufnimmt, ohne es festzuschreiben. Die Nähe zur Fotografie und ein ausgeprägtes Gespür für Details prägen dabei seine visuelle Haltung.
Seine Arbeiten wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt, darunter bei der The Other Art Fair in Los Angeles, London und New York, der Discovery Art Fair in Frankfurt und Köln sowie in Ausstellungen in Berlin, Hongkong, Tokio, Dallas und Aarhus. Neben mehreren Einzelausstellungen umfasst sein Ausstellungskalender regelmäßige Präsentationen in Galerien und auf Kunstmessen im In- und Ausland. Ehemanns Werk verbindet materielle Sensibilität mit einer offenen Reflexion über die Gegenwart und eröffnet Räume für eine konzentrierte Auseinandersetzung mit den Spuren individueller und gesellschaftlicher Erfahrung.
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Verletzung nach Tierbiss
Regular price 1.250,00 EURRegular priceUnit price / perSale price 1.250,00 EUR -
Chromeplane
Regular price 2.500,00 EURRegular priceUnit price / perSale price 2.500,00 EUR
Q&A with the artists:
The exhibition ARTIFICIAL? Traces of the Present brings together works that question our perception. Reality appears not as a given, but as something that is constantly being appropriated. ARTIFICIAL? questions whether what we see and experience is not always already made, constructed, and mediated.