Kategorie: Werner Maier

Werner Maier (*1956 in München) zählt zu den Künstlern, die Zeichnung und Malerei als fortwährende Form der Wahrnehmung begreifen. Nach seinem Studium der Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste München bei Horst Sauerbruch, Fridhelm Klein und Rudi Tröger entwickelte er eine eigenständige künstlerische Position, die seit Jahrzehnten von einer intensiven Auseinandersetzung mit Landschaft, Figur und Atmosphäre geprägt ist. Seit 1987 arbeitet er als freischaffender Künstler und präsentiert seine Werke in nationalen und internationalen Ausstellungen.

Im Zentrum seines Schaffens steht die unmittelbare Erfahrung des Sehens. Mit großer Sensibilität für Licht, Farbe und räumliche Beziehungen nähert sich Maier seinen Motiven und überführt Beobachtetes in eine konzentrierte malerische Sprache. Landschaften, Interieurs und Figuren erscheinen dabei nicht als bloße Abbilder der Wirklichkeit, sondern als Verdichtungen von Wahrnehmung und Erinnerung. Seine Arbeiten bewahren die Spuren ihres Entstehungsprozesses und eröffnen einen Raum, in dem gegenständliche Präsenz und malerische Offenheit miteinander in Beziehung treten.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagiert sich Maier seit vielen Jahren in der Lehre. Lehraufträge an der Akademie der Bildenden Künste München sowie seine kontinuierliche Arbeit an verschiedenen Sommerakademien zeugen von seinem nachhaltigen Interesse an der Vermittlung von Zeichnung und Malerei. Werke des Künstlers wurden von Museen und öffentlichen Sammlungen angekauft, darunter die Albertina Wien, die Staatliche Graphische Sammlung München, das Kupferstich-Kabinett Dresden, die Sammlung Burda sowie Munich Re. Die Verbindung von handwerklicher Präzision, künstlerischer Erfahrung und konzentrierter Wahrnehmung verleiht seinem Werk eine zeitlose Beständigkeit.

Werner Maier

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